Die Simmersbacher Pfarrscheune von 1777

 

Die Simmersbacher Pfarrscheune von 1777

Einem Wirtschaftsgebäude, das zudem gar nicht mehr vorhanden Ist, einen ganzen Aufsatz zu widmen, bedarf sicher einer näheren Begründung. Er Ist vor allem die gute Quellenlage, die das sinnvoll erscheinen läßt. So hat sich in diesem Fall noch die originale Baurechnung erhalten. Dies ist durchaus etwas Besonderes, denn bisher sind solche Rechnungen aus dem 18. Jahrhundert oder gar aus noch früherer Zeit kaum bekannt oder publiziert worden. Vor allem Alfred Höck (1)hat mit einer derartigen Rechnung von 1799 über das Schulhaus von Dreihausen am Rande des Ebsdorfer Grundes diese Quellengattung einem größeren Kreis bekanntgemacht. Aus dem Hinterland ist aus dem 18. Jahrhundert z. B. die Baurechnung über das zweite Pfarrhaus von Breidenbach erhalten, die gerade eben zusammen mit anderen Quellen veröffentlicht worden(2) ist. Dem möchte ich nun die Simmersbacher Rechnung anschließen, weil diese Quellen nicht zuletzt als Grundlage für eine Fachwerkgeschichte des Hinterlandes dienen können und hier unter anderem außer dem wichtigen Buch von Elsa Blöcher und einigen Arbeiten von Karl Rumpf noch nicht allzu viel erschienen ist (2). In diesem Zusammenhang scheint es aber auch angebracht, zunächst einiges über den Vorgängerbau mitzuteilen und später das weitere Schicksal des Neubaus zu beleuchten (4).

Vorab einige Bemerkungen zur Baupflicht, die sich nach einer 1776 erstmals ausgezeichneten Gewohnheit zwischen (politischer) Gemeinde und Kirchenkasten (Kirchenkasse) Simmersbach folgendermaßen verteilte:

Die hiesige Observanz mit Bau und Erhaltung der Kirchen-, Pfarr- und Schulgebäuden ist biß hero diese gewesen, daß die Gemeinde das Schulgebäude, unter welchem zugleich das allhiesige gemeinem Backhauß befindlich, allein erhalt, die Reparationes hingegen an Kirche und Pfarrgebäuden soweit solches der Kasten ertragen kann, demselben überlassen worden, Hauptreparaturen oder wirkliche Baukosten hat die Gemeinde bestritten, da der Kirchenkasten solche zu ertragen nicht vermögend gewesen ist.”

Kurze Zeit später ging dann die gesamte Baupflicht an die Kirche und Pfarrgebäuden an die Gemeinde über, denn 1792 heißt es: .Das onus aediflicandl ac reparandl (Bau-und Reparaturpflicht) liegt der Gemeinde gegenwärtig ob.” So blieb es auch während des 19. Jahrhunderts. Eine Scheune besaß die Pfarrei Simmersbach sicherlich seit Ihrer Gründung im späteren Mittelalter. Es liegen allerdings erst Informationen über eine Baumaßnahme vor, die mitten im Dreißigjährigen Krieg erfolgte. Sie betrifft den Bau einer Scheune, die mindestens der zweite derartige Bau in Simmersbach war. Hierbei berichtet im Saalbuch von 1654 der damalige Pfarrer in nicht immer eindeutigen Formulierungen über den Gebäudebestand der Pfarrei: .Ein Schewer Anno 1629 zu Oberndiden kaufft vor 80 fl., weil es die Noth erfordert, hat die Gemein die Helffte eines Garten von Johan Geil Trompeter gebeut (gelauscht). Ihm vorm Helligen Haus an den Rosen von der Gemein darvor geben, das sie einen Platz bekommen, dahin sie die Schewer schlagen können; was die Dachtrauff hinder der Schewer anlangt, gehöret dazu, dan Johann Dill Seelig (verstorben) nicht einer Hand breit dazu geben hette, halt damals auch nihi gelaut, das der Ort, da die alte Schewer gestanden, nachmals der Gemein sein solle, wird sich heut oder morgen wohl schikken, wo sie wider von einem Pfarrer bewohnet wird.”

Man hatte also in Oberdieten eine alte Scheune aufgekauft und nach Simmersbach umgeschlagen. Derartige „Translozierungen” waren damals weit verbreitet. Weil sie aber wohl größer als die bisherige Scheune und der Platz nicht ausreichend war, tauschte man von Geil einen Teil eines Gartens gegen ein Gemeindegrundstück ein. Dieses lag beim “Heiligen Haus”, eine wohl aus der Zeit vor der Reformation stammende Kapelle, die im Laufe des 17. Jahrhunderts noch mehrfach erwähnt wurde.

1670 baute die Gemeinde einen Schafstall an die Pfarrscheune. Dazu verwendete sie das übriggebliebene Holz vom Pfarrhaus, welches drei Jahre zuvor in einer .Bergfraw” (Bergmannsfrau) angezündet und „oben hero verbrent worden” war (ein neues Pfarrhaus hatte man zunächst nicht gebaut, weil der damalige Pfarrer in seinem Privathaus wohnte).

In den folgenden 100 Jahren wurden mit einer Ausnahme nur kleine Reparaturen ausgeführt, und zwar hauptsächlich am Dach, das, wie alle Gebäude im Ort außer der Kirche, mit Stroh gedeckt war. Trotz deren Geringfügigkeit möchte ich sie aufführen, weil man dadurch einen guten Eindruck über die Häufigkeit von Reparaturen und deren Kosten bekommt. Woher will man etwa sonst wissen, wie teuer ein Schaub Stroh, ein Strohbündel zum Dachdecken, war?

Die folgenden Auszüge stammen aus den Kirchenrechnungen.

1697: 3 fl . 21 alb. 7 d. vor Strohschäube auff die Abseide an der Schewer.

1716: 10 alb. einem Dachdecker von der Abseite hinter der Schewer zu decken.”

1720: 2 alb. 2 d vor Zwey Pausch Stroh auff das Scheuerdach

1721 8 fl. vor 411 Strohscheuppe, welche auf die vorderste eine Seite der Pfarrscheuer sind gekaufft worden.

1 fl. 12 alb. 4 d. dem Decker von der Pfarrscheuer zu dekken.

1 fl . 10 alb. dem Zimmermann vor der Scheuer zu strecken und einen Balcken beizuziehen.

1727 wurde die Scheune erweitert, denn in diesem Jahr hat – wie die Notizen zur Ortsgeschichte im Kirchenbuch vermelden – .die Gemeinde ein Stück ahn die Scheuer bauen lassen.” Die Kirchenkasse übernahm zunächst einen Teil der Ausgaben, nämlich wieder die Dacheindeckung: 10 alb dem Decker geben von der Scheuer zu decken” und „2 fl. dem Schwartz zahlt vor Stroh auff die Pfarrscheuer”.

An anderer Stelle war man jedoch der Meinung, daß die Kirchenkasse mehr beitragen müsse, denn in dem folgenden Jahr 1728 findet sich die Ausgabe:

6 fl. auff des Herrn Superindendenten Befehl und laut Quttung bezahlt ahn Paul Reh Mauerer, welches eine freywillige (!) Beysteuer des Castens zum auferbauten neuen Stück zur Pfarrscheuer seyn soll.”

Immerhin erfährt man so nebenbei den Namen einer der beteiligten Handwerker, der wohl aus Simmersbach stammte.

Die Ausgaben der folgenden Jahre seien kurz vermerkt:

1731: 1 fl. vor eine neue Thür ahn den Laubstall ahn der Scheuer dem Schreiner Jost Müller [wohl auch aus Simmersbach (Günter Bäumer)] zahlt.

26 alb. alb. vor ein neu Scheuernseil in der Pfarrscheuer.”

1735: 1 alb. dem Schmidt das Scheuernthor zu befestigen.

1 alb. von dem Scheuernthor

1749: 1 fl. 12 alb. 4 d. vor Stroh auf die Pfarrscheuer vor 10 Gebundt

3 fl. vor 100 Schaib Stroh auf die Pfarrscheuer

1 fl. 10alb dem Decker.

2 alb. item (= weiter).

1750: 16 fl. 23 alb. vor Stroh auf das Pfarrhaus, Scheuer und Schweinstall.

1 fl. 3 alb. dem Decker auf die Pfarrgebäude zum Lohn.

5 alb. 4 d. Johann Jost Clement [aus Simmersbach (Günter Bäumer)] an das Scheuerthor und ein Band an Schweinstall.”

Nach einem Vermerk bereits auf der 1749er Rechnung mußte das Stroh ferner die Gemeinde hergeben; tatsächlich erscheinen derartige Ausgaben in den Kirchenrechnungen in der Folge nicht mehr.

In den nächsten Jahren hatte man mit dem Scheunentor seine liebe Not:

1754: 2 alb. vor ein Schloß an dem Scheuernthor.

7 alb. 4 d. vor ein Brett an das Scheuernthor.”

1758: 4 alb. vor ein Brett an das Scheuernthor

1759: .19 alb. Schlosserarbeit am Scheuerthor und Kirchenthor.

8 alb. ein Eisendraht an das Scheuerthor.

Dann war Schluß, und die Gemeinde dachte an einen Neubau. Dabei spielte aber nicht nur der schlechte Zustand der Scheune – bei der vielen Flickschusterei der letzten 100 Jahre gut nachzuvollziehen- eine Rolle, was man aus einer Äußerung des Gladenbacher Amtmannes Philipp Henrich Krebs von 1777entnehmen kann:

Nunmehromuß sie (die Gemeinde) auch eine neue Pfarrscheune bauen, weil die alte den Einfalldrohet und wegen ihrer unschicklichen Einrichtung keine Reparation werth ist.”

Es mag verwundern, daß die Gemeinde so kurz nach dem Neubau des Gemeindezentrums der Kirche (1774-1775) schon eine weitere Baumaßnahme durchführen konnte.

Dazu folgendes: Die Kirche war zu einem guten Teil durch Landverkäufe finanziert worden; das war zwar ein großer Aderlaß für die Gemeinde, sie blieb aber hierdurch schuldenfrei.

Und auch „die Gemeindsleute”selbst befanden sich nach Meinung von Krebs „in ziemlich gutem Vermögen”.

Über den Neubau informiert nun ausführlich die eingangs erwähnte „Rechnung über Einnahme und Ausgabe wegen der in 1777 neu erbauten Pfarrscheuer zu Simmersbach. Geführt durch den Vorsteher Johann Jost Rein. Diese wird nun im Folgenden vollständig wiedergegeben mit Ausnahme der Querverweise auf die Quittungen, mit denen einzelne Posten naher belegt wurden; denn diese sind leider nicht mehr vorhanden.

Unter der Rubrik „Einnahm Geld” findet sich:

Von den Eibelsheußer Schulmeister vor die an ihn verkaufte alte Pfarrscheuer: 70 fl. Derselbe wegen zehenden Pfennigs vor gnädigste Herrschaft, so er davon zu richten mit übernommen: 7 fl.

An verbliebenem Recess vom Vorsteher Johann Jost Rein laut deßen Rechnung: 28 fl. 28 alb. 6 d.

Summa aller Einnahm sind: 105 fl. 28 alb. 6 d

Dies ist ein weiteres schönes Beispiel für das Versetzen von Gebäuden, denn die Scheune,erst in Oberdieten, dann in Simmersbach, kam jetzt nach Eibelshausen. Der Verkauf in diesem Ort stand vermutlich in Zusammenhang mit einer Neuordnung des dortigen Schulwesens:

1767 war in Eibelshausen ein neues (vielleicht sogar das erste) Schulgebäude errichtet worden.Dort war seit 1775 der aus Eibelshausen gebürtige und in diesem Jahr dorthin nach einer Tätigkeit in der Nähe von Netphen zurückgekehrte Lehrer Henrich Pfeiffer tätig. Er organisierte den Schuldienst in der neuen Schule . . . ” .Bald”, aber vor 1785 (eine genauere Angabe fehlt) wurden noch zwei weitere Lehrer dort angestellt.(5) Vermutlich wird es sich aber bei dem in der Rechnung genannten Schulmeister um Pfeiffer gehandelt haben. Die Scheune selbst dürfte allerdings bei dem großen Dorfbrand imJahre 1815 endgültig zugrunde gegangen sein(6). Der recht hohe Preis, den der Schulmeisterzahlen mußte, und der, wie wir sehen werden, mehr als die Hälfte der Neubaukosten deckte, kann nur in dem akuten Holznotstand durch die Tätigkeit der Hüttenwerke und durch zahlreiche vorangegangene Dorfbrände in dieser Gegend seine Erklärung finden. Zum Vergleich sei aber auf das alte zweite Breidenbacher Pfarrhaus verwiesen, welches 1779 ebenfalls zugunstendes Neubaus verkauft wurde und noch 200 fl. einbrachte(7).

Unter dem zehnten Pfennig verstand man im allgemeinen eine landesherrliche Steuer, die von allen außer Landes gehenden Vermögen in Höhe von zehn Prozent erhoben wurde, z. B. bei Auswanderung oder Verbringung einer Erbschaft ins Ausland (Simmersbach gehörte damals zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, der Nachbarort Eibelshausenaber zum Fürstentum Nassau-Oranien). Er galt als Entschädigung für den dem Bezugsberechtigten durch den Wegzug des Vermögens entstandenen Verlust an Steuereinnahmen. In einigen Gegenden wurde der zehnte Pfennig aber bei allen Verkäufen und Erbschaften vom Käufer oder den Erben als Besitzerwechselabgabe erhoben, und um einen solchen Fall handelte es sich wohl hier.(8)

Unter den Ausgaben stehen- wie bei einem Fachwerkbau nicht anders zu erwarten -zunächst solche für die Zimmerarbeit: „Ausgab Geld vor Zimmerarbeit.“

Dem Zimmermeister Jacob Metzler zu Roth vor sich und seine Gesellen Zimmerlohn von der neuen Pfarrscheuer: 60 fl. 15 alb.

Den Gesellen bey dem Aufschlagen an Trinckgeld in den Kranz: 1 fl. 14 alb.

Summa: 61 fl . 29 alb.

Johann Jacob Metzler war damals wohl der renommierteste Zimmermeister im Hinterland. In Simmersbach hatte er sich kurz zuvor beim Neubau der Kirche bewährt. 1777 betrug sein Alter bereits 66 Jahre, und die Pfarrscheune war eines seiner letzten Werke.(9)

(Johann Jacob Metzler ist am 26.2.1711 geboren, wahrscheinlich in Wolzhausen. Nach Aufgebot in der Kirche zu Breidenbach wird er 17.6.1735 zum Rodt copuliert mit Anna Elisabeth Kreck *1710 †12.11.1771. Seine Todeseintragung im Kirchenbuch: „Anno 1781 am 28ten Oktober ist der alte Gerichts Schöff Jacob Metzler, da er den 26ten dito gestorben, zu Roth beerdigt worden, alt 70 Jahre und 6 Monate)

Der .Kranz” gehörte zu den mit dem Bau verbundenen Brauchtumsformen bei dem Richtfest. Als Brauchtumsträger erschienen die Zimmermannsgesellen, die den Kranz aufsteckten oder aufsetzten.An den Kranz wurde ein„Tuch” gebunden, in dem sich – wie hier – ein kleiner Betrag als Trinkgeld oder – in anderen Fällen – auch ein Geschenk, z. B. Tabak, fand(10) „Ausgab Geld vor Decken und Maurerarbeit“.

Dem Dachdecker Johannes Conrad zu Simmersbach, die Pfarrscheuer zu decken: 2 fl.25 alb.

Dem MauermeisterJohannes Schmitt aus dem Homburgischen vor sämtliche Mauerarbeit an der Pfarrscheuer: 17 fl.

Summa: 19 fl . 25 alb.

Die niedrige Summe für den Dachdecker erklärt sich dadurch, daß auch die neue Scheune nur mit Stroh gedeckt wurde. Der Lohn entspricht übrigens den früher genannten Summen für die alte Scheune. So wurde 1721 für eine Seite zu decken genau die Hälfte der Summe wie für die ganze Scheune 1777 ausgegeben.

Es fällt auf, daß es sich bei dem Maurer um keinen Einheimischen handelte. Das war damals nicht ungewöhnlich. Zwar gab es auch Hinterländer Maurer wie den oben genannten Reh, sie wurden abermeist nur zu kleineren (Ausbesserungs) Arbeiten verwendet. Für größere Baumaßnahmen griff man oft an auswärtige Meister zurück wie auch bei dem Simmersbacher Kirchenbau. Weil dieser Handwerker ebenfalls aus einem nicht genau zu identifizierenden Ort im Homburgischen stammte, mag er vielleicht Schmitt den Auftrag zur Pfarrscheune vermittelt haben.

Ausgab Geld vor Getränck“.

Johannes Heinzel vor Wercksatzbier vor die Zimmerleute: 1 fl. 5 alb.

Demselben vor tägliches Getränck bey dem Bauen: 2 fl .10 alb.

Demselben vor 1 ½ Ohm (240 Liter!) Bier, so bey Aufschlagung der Pfarrscheuer getruncken worden: 3 fl. 15alb.

Demselben vor Brandewein bey dem Aufschlagen: 1 fl. 10alb.

Summa: 8 fl. 10 alb.

Über den Werksatz schreibt Naumann:

Als Gegenstück zur Grundsteinlegung beging das Zimmerhandwerk die Fertigstellung, der die Beendigung der Zimmerarbeiten am Zimmerplatz markiert. Belege für die Feier aus Anlaß der Verfertigung des Werksatzes finden sich in allen Rechnungender öffentlichen Auftraggeber. Mit Bier und häufig auch mit einer besonderen Mahlzeit wurde der fertige Werksatz gefeiert.(11)

Im Mittelpunkt des Bauhandwerkerbrauchtums stand aber Aufschlagen und Richtfest, bei denen unter anderem allen Beteiligten alkoholische Getränke gereicht wurden. Die relativ große Menge, die für Simmersbach genannt wird, dürfte wahrscheinlich in der großen Anzahl der Helfer ihre Erklärung finden, weil hieran die ganze Gemeinde beteiligt gewesen sein dürfte(12).

Heinzel war übrigens Simmersbacher und Wirt sowie herrschaftlicher Schultheiß.

Ausgab Geld vor Tanne Thielen zum Scheuernthor und zu den Stallthüren.

Vor 24 Stück Tanne Thiele, jede a. 7 alb. 5 fl . 18 alb.

Vor 10 Stück ferner, jede a. 7 alb. 4 d. 2 fl. 15 alb.

Summa: 8 fl. 3 alb.

Ausgab Geld vor Schreinerarbeit und dem Schloßer vordergleichen, item vor Nägel und Eißen.

Dem Schreiner Johann Jost Müller, das Thor und Stallthüren an der neuen Pfarrscheuer zu machen: 2 fl. 25 alb. 4 d.

Dem Schloßer Johann Jost Theis vor den Beschlag an das Scheuernthor und an die Stallthüren samt Nägel: 8 fl. 15alb.

Vor 400 Schreinernägel an das Thor und Stallthüren: 1 fl.6 alb.

Johannes Schneider vor 13Ib. alte Radschienen Eißen an die Windscheide: 19 alb. 4 d.

Johann Henrich Reins Wittwe vor 9 ½ lb. desgleichen zu nemlichem Behuf: 14 alb. 2 d.

Summa: 13 fl. 20 alb. 2 d .

Alle diese Personen kamen aus Simmersbach, Müller und Theis waren bereits am Bau der Kirche beteiligt gewesen.

Ausgab Geld Insgemein“.

Vor Memorial und Berichtum Verwilligung einer Collecte: 28 alb. 4 d.

Vor Bericht von Giesen auf Darmstatt samt Porto: 1 fl. 14alb. 4 d.

Vor Memorial und Berichtum Erlaubnis, die alte Pfarrscheueraußer Land zu verkaufen: 28 alb. 4 d.

An Zehenden Pfennig zur Fürstlichen Renterey Gladenbach: 7 fl.

Weinkauf bey Verkaufung der alten Pfarrscheuer: 12 alb.

Summa: 10 fl. 23 alb. 4 d.

Eine Kollekte kann als eine Form der staatlichen Unterstützung angesehen werden, weil der Staat oder die Kirche selbst damals keinen eigenen Fonds für solche Fälle hatten.

Für Neubaumaßnahmen wurden Kollekten eigentlich immer genehmigt, allein bei der Simmersbacher Pfarrscheune wurde nichts daraus. Die Gemeinde Simmersbach hatte bereits 1774 für den Neubau der Kirche und die Reparatur des Pfarrhauses eine Kollekte beantragt und genehmigt bekommen, allerdings nur für ein Teilgebiet der Landgrafschaft. Das war der Gemeinde zu wenig, und sie beantragte 1776 eine solche auch für das übrige Gebiet. Weil es die Obrigkeit in Darmstadt überhaupt nicht mochte, wenn man einmal getroffene Entscheidungen kritisierte, wurde der Antrag der Simmersbacher selbstverständlich abgelehnt. Diese ließen sich aber nicht davon abhalten, 1777 ihren Antrag zu wiederholen und dehnten ihn auch auf die Scheune aus. Dies ist der Antrag, der oben in der Rechnung erwähnt wurde. Natürlich wurde er abgelehnt und ebenso noch ein dritter Wiederholungsantrag, den die Gemeinde1779 zu stellen gewagt hatte.

Interessant ist weiterhin die Bemerkung, daß zum Verkauf außer Landes eine Erlaubnis eingeholt werden mußte. Derartige Gesetze erhielten viele Staaten, um wegen der damaligen Holzknappheit zu verhindern, daß zu viel wertvolles Bauholz ins Ausland verkauft wurde und somit dem eigenen Land verloren ging.

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde ein solches Gesetz 1690 verkündet und 1788 erneut eingeschärft.(14)

Üblicherweise wurde ein erfolgreicher Vertragsabschluß mit einer gemeinsamen Mahlzeit begangen. Der in diesem Zusammenhang fallende Weinkauf gehört dem Ursprung nach „offenbar in den Kreis der mittelalterlichen Rechtsbräuche, die das erfolgreiche Ende eines juristischen Aktes in feierlicher Form bezeichnen”.

Der Beschluß von Rechtshandlungen durch den Weinkauf ist nicht nur aus dem Wittgensteinischen, sondern auch für das Hinterland für Kaufverträge über liegende Güter, Lehnsverträge und -erneuerungen und vor allem für Heirats- und Hofübergabeverträge bekannt. Im Laufe der frühen Neuzeit hatte sich der Weinkauf allerdings von einer üppigen Mahlzeit auf einen Trunk, den sogenannten „nassen Weinkauf”, reduziert.

Die Ausgaben betrugen insgesamt 122 fl . 22 alb. 6 d.

Die Einnahmen aber nur 105 Frl. 28alb. ü d.

Der Rechner hatte also übergezählt 16 Frl. 22 alb.

Die Rechnung enthält aber fast keine Ausgaben für Baumaterialien wie Holz und Stroh. Dies erklärt sich dadurch, daß diese Dinge von der Gemeinde gestellt wurden. Von dem Bauholz weiß man aus den Kollektenanträgen, daß es aus den Simmersbacher Gemeindewaldungen genommen wurde und einen Wert von 180 fl. hatte. Den Wert des Strohs wird man nach den oben gebrachten Auszügen aus den Kirchenrechnungen (vgl. besonders 1721) maximal auf 20fl . schätzen können.

Ebenso enthält die Rechnung keine Ausgaben für die notwendigen Hand- und Fuhrdienste oder für die Kost für die Handwerker, denn diese mußte von den Gemeindsleuten unentgeltlich verrichtet bzw. gereicht werden.

In einem Inventar von 1805 findet man eine recht genaue Beschreibung:

Die Scheune, welche vor dem Pfarrhaus steht, ist 41 Fus lang und 24 Fus breit (= ca. 12 x 7 m), noch nicht alt und mit Stroh gedeckt. Ist für das Getraide und Heu eingerichtet. Hat einen Holzstall mit einer Thüre und einen Schaafstall mit einer Thüre, deßgleichen ein großes Scheuernthor, jedes mit den nöthigen Globen, Spangen und Riegeln, auch 1 Schloß an einem kleinen Thürchen an dem großen Scheuernthor und 1 Schlüssel.

Eine große angehängte Leiter.

Eine Rolle nebst 1 Rollseil.

Die Scheuer ist im Brandassecurationscatastro ( ) sub. Lit.B. mit 300 fl. assecurirt.

Pfarrscheune von Nordwesten
(Foto Karl-Heinz Heupel)

Ansicht der Pfarrscheune von Norden

Die Abbildungen zeigen einen für Hinterländer Verhältnisse ungewöhnlich stattlichen Bau, der wahrscheinlich in verschiedene sogenannte Zonen durch wandhohe Bundständer eingeteilt war. Das dazwischenliegende Fachwerk war dagegen stockwerksweise abgezimmert. Das Fachwerk wurde hauptsächlich durch auf die Bundständer bezogene Streben mit Gegenstreben gegliedert. Sonstige Schmuckformen, etwa Andreaskreuze oder Schnitzereien, wie sie zu dieser Zeit noch üblich und auch an verschiedenen Privatbauten in Simmersbach zu finden waren, gab es hingegen an der Scheune nicht. Sie hatte auch eine Balkeninschrift:

Alles was hiesigem Herrn Pfarrherrn wachsen außer der Erden / Soll Hir Ein Gesamlet werden Zimmermeister ist gewesen Jacob Metzler zu Roth Die Pfarr Scheuer ist erbauet worden von der Gemeinde Simmersbach den 2ten Juniuss ano 1777

Wir bauen alle vest / und sind doch Fremde gest / und da wir sollen Ewig sein / Da Bauen wir nur wenig ein.“(15)

1779 wurden „vor eine kleine Steigleiter in die Scheuer zu machen 16 Kr.” aus der Kirchenrechnung bezahlt, und aus der Gemeinderechnung wurden 1803 „dem Strohdekkervon der Pfarrscheuer 2 fl.20 alb.“ gereicht, der Höhe der Summe nach zu urteilen wohl eine vollständige Neueindeckung. Das Strohdach hatte also eine Lebensdauervon 20 Jahren gehabt.

Instruktion für die Fertigung verbesserter Lehmschindeln 1847 (aus Rolf Reutter Haus und Hof im Odenwald)

Nun hatte aber der Staat spätestens seit Ende des 18.Jahrhunderts, vor allem aber in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts, den Strohdächern wegen ihrer Feuergefährlichkeit den Kampf angesagt. Als eine Not- oder Zwischenlösung akzeptierte der Staat in einigen Bezirken und Orten noch sogenannte Strohlehmschindeln (mit Lehm bestrichenes Stroh, siehe die Abbildung) Diese wurde z. B. 1847 neu propagiert(16).” Oft forderte man aber unnachgiebig eine Dachdeckung mit Ziegel oder Schiefer. So wurde 1847 für den Kreis Biedenkopf wiederholt, daß

  1. die Gebäude, welche ihrer Bestimmung wegen der Feuersgefahr unterworfen oder welche zu einem Gewerbe bestimmt sind, welches mit Feuer betrieben wird, sowie

  2. alle Gebäude in den 3 Hauptorten Biedenkopf, Ballenberg und Gladenbach, sodann in den Orten Bischoffen, Ober- und Niederweidbach, Roßbach, Battenfeld, Allendorf a. d. Eder, Rennertehausen (die wohlhabendsten Orte im Kreis, G. B.), Niedereisenhausen und Bromskirchen (die beiden Orte, die kurz zuvor von einer Brandkatastrophe betroffen worden waren, G. B.) mit Schiefern oder Ziegeln gedeckt werden müssen(17).

Diese Deckungen waren zwar feuersicher, aber gegenüberden verschiedenen Strohdeckungsarten unverhältnismäßig teuer. Wir hatten oben gesehen, daß eine Strohdekkung im 18. Jahrhundert etwas knapp 3 fl . Arbeitslohn und gegebenenfalls – sofern das Stroh nicht bei der Landwirtschaft ohnehin anfiel – maximal 20 fl. Material kostete.

Eine Schieferdeckung machte hingegen etwa bei dem zweiten Breidenbacher Pfarrhaus 1780

50 fl. 29 alb. 1 d. Arbeitslohn,

78 fl. 8 alb. Material und

2 fl . 28 alb. Messung aus(18).

Fast genau gleich waren die Kosten für das Schieferdach des Gemeinderaumes der Simmersbacher Kirche (1774 bis 1775), wo es sich um eine ähnlich große Dachfläche handelte.

Aus dem Jahre 1846 liegt ein Preisvergleich pro Quadratklafter(6,25 Quadratmeter) vor, der von der Oberbaudirektion in Darmstadt aufgestellt und vom Biedenköpfer Kreisrat den Gemeinden des Landgerichtsbezirkes Gladenbach mitgeteilt wurde:

  1. Schieferbedachungen, die Quadratklafter durchschnittlich: 14 fl . 42 xr.

  2. Schildziegelbedachungen: 8 fl. 34 x r .

  3. desgleichen mit Einfassungen von Schiefer: 9 fl. 10 xr.

  4. Hohlziegelbedachungen: 6 fl. 58 xr.

  5. Lehmschindelbedachungen (bester Qualität): 5 fl. 20 xr.

  6. Gewöhnliche Strohdächer: 4 fl.(19)

In diesem Zusammenhang steht der folgende Schriftwechsel. Am 22. Juni 1848 -vielleicht ermutigt durch die Märzrevolution – schrieb der Simmersbacher Bürgermeister Roth an den Kreisrat App in Biedenkopf in schlechtem Deutsch:

In dem Voranschlag pro 1848 sind unter Art. Nr. 121 zur Umdachung des Strohdachesin ein Schieferdachs der Pfarrscheuer vorgesehen 150 fl. Allein durch die Noth gedrungen, mußte im vorigen Herbst schon ein Theil des Dachs durch Lehmschindeln umgedeckt werden, wozu Ihre Genehmigung eingeholt war.

Da hat nun der Gemeinderat erklärt, das noch auf der Pfarrscheuer schadhaftes Dach nicht durch die Schiefern, sondern durch Lehmschindeln besserer Art umgedacht wurde und so viel wie nöthig von dem vorgesehenen Fonds dazu verwendet würde, weshalb ich die Versteigerung der Arbeiten vorgenommen und den darüber aufgenommenen Accord in der Anlage Ihnen vorlege mit dem Ersuchen, den Accord sowie daß der vorgesehene Fonds zur Umdachung von Lehmschindeln verwendet werden kann, gütigst zu genehmigen zu wollen“.

App: „Da bereits im vorigen Jahr wegen dringender Nothwendigkeit ein Theil des Dachs der Pfarrscheuer mit Lehmschindeln der besseren Art umgedeckt worden ist: so genehmige ich nicht nur die unterensten des Monats abgehaltene Versteigerungum die Summe (?) von (?) vierzig neun (?) Gulden vierzig Kreuzer, sondern daß auch der zur Auslegung eines Schieferdachs vorgesehene Betrag zur Bestreitung der Kosten für ein Lehmschindeldach der besseren Art verwendet werden darf. Das alte abfallende Stroh muß jedoch ordnungsmäsig versteigert und daraufgesehen werden, daß wirklich mit Lehmschindel der besseren Art gedeckt werde.”

Die Skepsis, die hier zum Ausdruck kommt, war vollkommen berechtigt., denn wie man später erfahren wird, erfolgte die Neueindeckung nur mit Stroh. Man muß aber auch berücksichtigen, daß App nur wenige Tage nach seinem Antwortschreiben versetzl wurde und sein Amtsnachfolger Trapp in dieser Angelegenheit vielleicht nicht so streng war.

Um 1851 mußten unter anderem an dem Westgiebel, der von dem „Regenwetter” geschädigt worden war, eine neue Schwelle samt Sockel gemacht sowie schadhafte Gefache ausgebessert werden. Zu Ende des 19. Jahrhunderts erfolgten dann noch einmal umfangreiche Instandsetzungen.

In der Pfarrchronik notierte der Pfarrer für 1888:

In diesem Jahre wurde die Pfarrscheuer auf beiden Seiten mit Schiefer gedeckt. Das alte Strohdach war nicht mehr zu reparieren. Die Kosten für die beiden neuen Dächer beliefen sich auf 526 Mark.”

1890 nahm Johannes Reh aus Simmersbach „an der Pfarrscheuer Giebel und hintere Wand” für 62 Mark, einige Maurerarbeiten vor, vor allem wurde der (West)Giebel von Adam Sänger, ebenfalls aus Simmersbach, wohl erstmals mit neuen Dielen und neuem Schiefer für 185,46 Mark beschlagen. Aufgrund der beigefügten Flächenangaben handelte es sich wohl um die Wand in voller Höhe, wie man es auch auf alten Bildern erkennen kann.

Nach diesen Maßnahmen verwundert es nicht, wenn der Kirchenbaumeister Ludwig Hofmann in einem Bericht von 1907 die Scheune als in gutem bausicherem Zustand beschrieb; der eingeschätzte Brandversicherungswert betrug 3600 Mark.

Allerdings wurde die Scheune dann durch die Aufgabe der pfarrherrlichen Landwirtschaft überflüssig. Trotzdem wurde um 1948 das Dach noch einmal mit Schiefer neu gedeckt.

Das Schicksal der Scheune trat in das Blickfeld, als man in Simmersbach ein Gemeindehaus plante. Nach einer Ortsbesichtigung im Jahre 1968 vermerkte Baurat Stephan von der Kirchenleitung in Darmstadt:

DiePfarrscheune ist ein schöner Fachwerkbau aus dem Anfang(!) des 18. Jahrhunderts, aus Eichenholz mit Lehmausfachung. Das Dach ist mit Schiefer gedeckt. Einige Gefache wurden in Backsteinen erneuert, andere sind beschädigt oder ganz herausgefallen. Im linken Drittel wurde vor Jahren eine Garage eingebaut. Das rechte Drittel ist massiv unterkellert. Das konstruktive Gerüst aus Eichenholz befindet sich in nahezu ausgezeichnetem Zustand. An einigenTeilen ist im Splintholz alter Befall festzustellen, der aber tot sein dürfte. Er beeinträchtigt die Tragfähigkeit der Konstruktion nicht. Der Umbau der Scheune zum Gemeindehaus ist zwar technisch möglich, wird aber erschwert durch die Nachbargrenzen an zwei Seiten und durch das beengte Grundstück, das keine Freiflächen z. B. für Jugendliche bietet.”

Deshalb kam der Umbau nicht zustande, und es setzten sich die Befürworter eines Abrisses mit der Begründung durch, „um das unwürdige. Bild, das die Scheune jetzt bietet und die Engstelle im Zuge der Straßenerneuerung zu beseitigen”

Lageplan

Die Scheune wurde dann am 16.August 1973 für 2944,60 Mark von der Bauunternehmung Fritz Müller KG aus Eibelshausen abgerissen. Heute befindet sich an Stelle der Pfarrscheune eine Lotto-Toto-Anahmestelle mit Bewirtung und ein Parkplatz.

Quellen und Anmerkungen
Autor Gerald Bamberger, Hinterländer Geschichtsblätter

     1. Alfred Höck Bau und Kosten eines dörflichen Fachwerkhauses in Hessen, 1799, in: Hessische Blätter für Volkskunde, 55 (1964), S. 165-180. Jetzt erneut abgedruckt in: AlfredHöck: Hessen – Land und Leute. Ausgewählte Beiträge Zur Landes- und Volkskunde. Zum 75. Geburtstag im Namen des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Zweigverein Marburg e. V. hrsg. von Siegfried Becker und Hans-Peter Lachmann, Marburg 1996, S. 38-50.

     2. Adolf Reitz Der Bau des 2. Pfarrhauses i n Breidenbach
i n : Breidenbach, 25 (1996) 22, 32 u n d 38 sowie 26 (1997)
1. Ich danke Heinz Blöcher (Roth), der mir diese Reihe zukommen ließ.

  1. Elsa Blöcher Der Zimmermann im Hinterland und seine Balkeninschriften
    (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde, 11), Kassel 1975;
    Ulf Leinweber: Karl Rumpf (1885-1968). Alte Handwerkskunst in dokumentarischen Zeichnungen. Mit Beiträgen von Alfred Höck. Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Kassel im Ballhaus am Schloß Wilhelmshöhe vom 9. April – 15. Oktober 1989 (Schriften zur Volkskunde, 4), hrsg. von den staatlichen Kunstsammlungen Kassel 1989. Bibliographie S. 49-51.

  1. Bis auf die Akten über die Kollekte von 1774 bis 1780 und den Preisvergleich der Dachdeckungen von 1846, die im Zuge von anderen Aufsätzen genauer nachgewiesen werden sollen, befinden sich sämtliche Quellen im Plarrarchiv Simmersbach (nähere Angaben im Text). Für die Benutzung danke ich Pfarrerin Angelika Gieseke, für die. Bilder Karl-Heinz Heupel (beide Simmersbach).

  2. Erich Pfeifer Ursprung und Anfänge

Ein geschichtlicher Rückblick der Evangelischen Kirchengemeinde Eibelshausen 1314-1900, in:
100 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Eibelshausen 1894-1994, Redaktion Klaus Ackermann u. a., hrsg. Vom Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Eibelshausen, S. 126-128.

  1. Ebd., S. 134-135. Danach brannte zumindest die Schule ab. Genauere Nachforschungen, ob auch die Scheune vernichtet worden ist, hat der Autor (G. Bamberger) des Artikels angestellt.

  2. Reitz (wie Anm. 2), 25 (1996) 38.

  3. siehe auch Otto Immel

Hessische Untertanen entrichten den zehnten Pfennig an Nassau (1499-1616), i n :
Hinterländer Geschichtsblätter 5 6 (1977) 1, S. 54-55.

  1. Werkverzeichnis bei Elsa Blöcher (wie Anm. 3), S. 153-154; allerdings wären hier noch einige Kirchenbauten wie auch das zweite Breidenbacher Pfarrhaus zu ergänzen, welches er freilich zusammen mit Johann Georg Blöcher aus Achenbach errichtete , siehe Reitz (wie Anm. 2), 25 (1996) 22.

  1. Nach Joachim Naumann:
    Arbeitswelt und Lebensformen des Bauhandwerks im wittgensteinischen Territoritoristaat der Neuzeit (1550-1850), Inaugural-Disse rtation Marburg 1972, S. 226-227

  1. Ebd., S. 217-218,

  2. Vgl. ebd. S. 222 u n d Höck (wie Anm. 1), S. 173 bzw. 46.

  3. Rolf Reutter Haus und Hof im Odenwald. Form, Funktion und Geschichte

(Geschichtsblätter Kreis Bergstraße, Sonderband 8), Lorsch 1987, S. 155-156;
Christine H. Bauer: Anspruch und Wirklichkeit landesherrlicher Baugesetzgebung.
Analyse der Wechselwirkungen zwischen Verordnungen und Hausbau in Hessen-Kassel bzw. Kurhessen von 1532 bis 1860, Inaugural-Dissertation Marburg 1991, S. 61.

  1. Naumann (wie Anm. 10), S.141-143.

  2. Blöcher (wie Anm. 3), S. 65.

  3. Reutter (wie Anm. 13), S. 190-194

Über die .Abschaffung der Strohdächer” plane ich noch eine gesonderte Veröffentlichung.

  1. Ausschreiben der Kreisrates an die Bürgermeister des Kreises Biedenkopf vom 19.11.1847 = Beilage zum Anzeigenblatt für den Kreis Biedenkopf u. Bezirk Vöhl.

  2. Reitz (wie Anm. 2), 26 (1997) 1.

  3. Verkürzt und mit anderer Datierung (1848) wiedergegeben
    in: Hermann Linne: Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Rüchenbach,
    in : Jürgen Runzheimer: Ein Dorf im hessischen Hinterland, hrsg. vom Geschichts- und Heimalverein Rüchenbach o. J. (1989), S. 121.

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